Status-Report / Bereitstellung

Die Verfahrensvorgaben sehen eine Bearbeitungszeit von 5 Sekunden für eine einzelne VoP-Anfrage vor. Bei Sammlern mit mehreren Einzelaufträgen bezieht sich diese Zeitvorgabe auf die jeweils einzelnen Transaktionen. Das Protokoll wird unverzüglich nach Erhalt des VoP-Ergebnisses zur letzten im Sammler enthaltenen Transaktion bereitgestellt. Die insgesamt benötigte Zeitdauer hängt von der Größe des übertragenen Sammlers ab. 

Das Ergebnis können Sie über Ihren EBICS-Client abrufen. Die entsprechenden Auftragsarten können Sie der Übersicht der EBICS Auftragsarten / Geschäftsvorfälle (BTF-Parameter) in unserem Download-Center entnehmen: EBICS Auftragsarten / Geschäftsvorfälle (BTF-Parameter)

Der Zahlungsauftrag wird erst in der verteilten elektronischen Unterschrift (VEU) bereitgestellt, wenn ein Ergebnis der Empfängerüberprüfung vorliegt. Sofern es zu einer Zeitüberschreitung kommt, wird die Anfrage bankseitig wiederholt. Bei einem endgültigen Timeout lautet das Ergebnis "Konnte nicht überprüft werden". Anschließend wird die Datei mit diesem Ergebnis in der VEU bereitgestellt.

Nein, eine erneute Empfängerüberprüfung findet in diesem Fall nicht statt. Die Prüfung erfolgt ausschließlich zum Zeitpunkt der Einreichung des Zahlungsauftrags per EBICS mit Opt-In. Auch wenn die vollständige Freigabe über die verteilte elektronische Unterschrift (VEU) erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt, bleibt das ursprüngliche Prüfergebnis unverändert bestehen. 

Sobald die Datei an die Bank transportiert wurde und in der verteilte elektronische Unterschrift (VEU) bereit steht, erhalten Sie das Ergebnis von der Bank. Für lokale Arbeitsbereiche in Ihrem EBICS-Client - beispielsweise der Bereich zur Erstellung einer Datei oder auch bekannt als "Auftragsverwaltung" oder "lokale Unterschriftenmappe" - steht der Service nicht zur Verfügung. 

Ja, auch wenn Sie aktuell keine Statusmeldungen (pain.002) nutzen, sind Sie bei der Einreichung von Zahlungen im Opt-In-Verfahren verpflichtet, den Status-Report im pain.002-Format abzurufen. Die EBICS-Auftragsart hierzu lautet "VPZ".

Die Ergebnisse werden über mehrere EBICS-Auftragsarten im Client des Kunden bereitgestellt.

Bereits in der VEU-Übersicht kann zu einem Sammler oder zu einer Einzeltransaktion das Gesamtergebnis dargestellt werden, sofern Ihr EBICS-Client diese Darstellung unterstützt: Abruf VEU-Übersicht (HVU/HVZ), anschließend Abruf Displaydatei (HVD), ggf. Zusatzinformationen Einzeltransaktion (HVT). 

In der Regel sollte Ihr EBICS-Client diese Abruffolge automatisiert für die Aufbereitung durchführen. Genauere Informationen erfragen Sie bitte bei Ihrem EBICS-Softwarehersteller. 

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, über die EBICS-Auftragsart "VPZ" den Status-Report (pain.002) abzurufen. Diesen können Sie beispielsweise in weiterführende Verwaltungssysteme einlesen.